Die Elite-SM kehrt zurück
Nach dreissig Jahren brachte der BSCV die Elite-Schweizermeisterschaften zurück nach Winterthur und trug die Titelkämpfe in der AXA Arena aus.
Aus einer sportlichen Idee wurde ein Club, der Schweizer Badminton mitprägte – und bis heute von Menschen lebt, die gemeinsam etwas bewegen.
Winterthur, 1976
Spieler des damaligen Badmintonclub Winterthur wollten den Leistungssport konsequenter verfolgen. Sie gründeten den Badmintonsportclub Vitudurum.
Der Name erinnert an die spätrömische Siedlung Vitudurum im Raum Oberwinterthur. Das zusätzliche «S» steht für Sport – und für den Anspruch, der den jungen Club von Beginn an prägte.
Vom Start bis an die Spitze
Der sportliche Weg des BSCV verlief schnell nach oben – und führte später zu grossen Turnieren in der eigenen Stadt.
Schon im Gründungsjahr tritt Vitudurum mit zwei Mannschaften in der Schweizer Interclub-Meisterschaft an.
Von der 3. Liga führt der Weg direkt in die höchste Schweizer Spielklasse. Dort bleibt der BSCV bis 1994.
Das Turnier entwickelt sich zu einem festen Termin im nationalen Badmintonkalender und bringt regelmässig mehrere hundert Teilnehmende nach Winterthur.
Der BSCV organisiert die nationalen Titelkämpfe der Elite. Im Jahr 2000 folgen die Junioren-Schweizermeisterschaften.
Rund 300 Spielerinnen und Spieler feiern bei der Senioren-SM ein sportliches Clubjubiläum.
Der BSC Vitudurum feiert 2026 sein 50-Jahr-Jubiläum – fünf Jahrzehnte Badminton, Gemeinschaft und Clubleben in Winterthur.
Nach dreissig Jahren brachte der BSCV die Elite-Schweizermeisterschaften zurück nach Winterthur und trug die Titelkämpfe in der AXA Arena aus.
Nur ein Jahr später finden die Elite-Schweizermeisterschaften wieder am selben Ort statt und setzen die nationale Badmintontradition des BSCV fort.
Was bleibt
Hinter den sportlichen Resultaten stehen Trainer, Präsidien, Spielerinnen, Spieler und unzählige Helfende. Ihr Engagement machte aus einer Mannschaftsidee eine Clubgemeinschaft.
Trainer wie Raymond Kaul, Willi Lutz und Andy Amrein stehen beispielhaft für Fachwissen, Kontinuität und die Bereitschaft, Erfahrung weiterzugeben. Auch im Präsidium wurde Verantwortung über Generationen getragen.
Die Albani-Mannschaftsturniere schufen internationale Kontakte. Dänische Spielerinnen und Spieler verstärkten Vitudurum und brachten neue Trainingskulturen in den Club.
Seit 1976. Für morgen.
Interclub, Nachwuchsförderung, Turniere und Clubleben führen die Geschichte weiter. Wer heute einsteigt, wird Teil des nächsten Kapitels.